Page 359 - Weiss, Jernej, ur./ed. 2026 Skladateljska društva nekoč in danes.../Composers’ Societies Past and Present...
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unterstützt und sich gleichzeitig für die Bewahrung der besonderen Merk-
male des kroatischen Musik-Erbes eingesetzt.
Neben der Bewahrung der Identität hat der HDS auch durch die Organisa-
tion zahlreicher kultureller Veranstaltungen, die zu einem festen Bestand-
teil des kroatischen Kulturlebens geworden sind, einen wichtigen Beitrag
geleistet. Beispielsweise ist die Musikbiennale Zagreb, die seit 1961 stat-
tfindet, bis heute eines der bedeutendsten Ereignisse der zeitgenössischen
Musik. Die Musiktribüne in Opatija (heute in Osijek), die 1963 ins Leb-
en gerufen wurde, und das Zagreber Festival, das 1954 gegründet wurde,
fördern seit Jahren verschiedene Musikstile und präsentieren kroatische
Autoren auf nationaler und internationaler Bühne. Über den Verlag Can-
tus d.o.o. veröffentlicht der HDS seit fast 25 Jahren Ton- und Notenaufnah-
men kroatischer nichtkommerzieller Musik.
Ein zentraler Bestandteil der Arbeit des HDS ist die Verwertungsgesellschaft
für musikalische Rechte (ZAMP). Die ZAMP sorgt für den Schutz der
Urheberrechte kroatischer Musikschaffender und ermöglicht ihnen, eine
angemessene Vergütung für ihre Arbeit zu erhalten. Dieses System um-
fasst seit Jahren nahezu den gesamten kollektiven Schutz von Urhebern
und Rechteinhabern aller Art in Kroatien. Dadurch können auch Musik-
er, Interpreten, Plattenfirmen sowie kroatische Schriftsteller, Journalisten,
Filmschauspieler, Regisseure und Produzenten ihre Leistungsschutzrechte
durch die ZAMP geltend machen.
Seit acht Jahrzehnten bleibt der HDS unbeirrt in seiner Mission – dem
Schutz, der Förderung und der Entwicklung der kroatischen Musik, wo-
durch er zur Bereicherung der nationalen Kultur und zur Bewahrung ihr-
er Identität beiträgt.
Schlüsselwörter: Kroatischer Komponistenverband, Musikbiennale
Zagreb, HDS, ZAMP, Cantus
Maja Vasiljević, Biljana Leković
Yugoslav-Soviet Union relations from the 1950s to 1970s: Cooperation, Exchange,
and Cultural Transfer through the Composers’ Association of Serbia (UKS) and the Union
of Yugoslav Composers (SAKOJ)
This study researches the cultural-music relations between Yugoslavia and
the Soviet Union from the 1950s to the 1970s, focusing on institutional coop-
eration led by Yugoslav composers’ associations – SAKOJ and UKS. While
previous scholarship has largely overlooked classical composers and focused
on macro-level cultural policies, this research addresses the underexplored
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