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Skladateljska društva nekoč in danes | Composers’ Societies Past and Present
            der ECSA sowie Vorsitzender ihres Komitees für ernste Musik (ECF). Gleich-
            zeitig war er Mitglied des Exekutivausschusses von CIAM, dem Beirat der
            Musikautoren innerhalb der CISAC. Der HDS war zweimal Gastgeber der
            ECSA-Generalversammlung: 2013 in Zagreb und 2022 in Split.
                 Auch auf nationaler Ebene arbeitet der HDS mit Partnerverbänden
            zusammen, wenn gemeinsame Interessen bestehen. 2004 gründete er ge-
            meinsam mit den Verbänden der Musikinterpreten (HGU) und der Plat-
            tenfirmen (HDU) das Institut der kroatischen Musikindustrie. Das Institut
            setzte sich für eine bessere Zusammenarbeit innerhalb der Branche sowie
            für eine Vernetzung mit anderen Interessensverbänden für kroatische Mu-
            sik ein. Später wurde es in das Institut für kroatische Musik umbenannt
            und ist seit 2015 unter dem Namen UNISON (Kroatischer Musikverband)
            tätig. UNISON ist Mitglied internationaler Organisationen wie des Euro-
            pean Music Council und seine Aktivitäten sind mit denen aller nationalen
            Musikverbände abgestimmt.
                 Als einzige Vereinigung der Musikschaffenden in Kroatien bemüht
            sich der HDS, alle relevanten Autoren unabhängig von den Musikgenres, in
            denen sie tätig sind, zu vereinen. Seit den 2010er Jahren, was mit der Ernen-
            nung von Darko Bakić zum Untersekretär für populäre Musik und zum
            stellvertretenden Generalsekretär zusammenfällt, ist die Zahl der Mitglie-
            der aus dem Bereich der populären Musik mit einer breiten ästhetischen,
            genreübergreifenden und stilistischen Ausrichtung gestiegen. Diese began-
            nen, den HDS als Organisation zu erkennen, der sie angehören sollten. Die-
            se Entwicklung hin zur populären Musik im weitesten Sinne (Alternative,
            Rock, Spirituelle Musik, Tamburizza, Klapa, Mainstream-Pop usw.) zeigt
            sich auch in der Einführung neuer künstlerischer Projekte, die sich gezielt
            an Mitglieder aus diesen Bereichen richten.
                 So wurde 2014 das RockOff-Festival (später Rock & Off) ins Leben ge-
            rufen, das sich rasch großer Beliebtheit erfreute. Sein Ziel ist die Förderung
            neuer, junger Autoren aus dem Bereich der Rockmusik. Ursprünglich als
            Festival für Demo-Bands konzipiert, entwickelte es sich zu einem unab-
            hängigen Journalistenpreis, der die alternative Musikszene auszeichnete,
            die damals in der Öffentlichkeit nicht ausreichend wahrgenommen wurde.
            Später wurde das Projekt (der Preis) „Cesarica“ ins Leben gerufen, der sich
            auf die kommerziell erfolgreichsten Autoren und deren Werke nach Hör-
            kriterien konzentriert. „Cesarica“ hat sich bis heute als angesehene und be-
            deutende Auszeichnung sowohl unter Musikautoren, Interpreten und Pro-
            duzenten als auch beim Publikum etabliert. Bei der Bewertung einzelner



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