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Skladateljska društva nekoč in danes | Composers’ Societies Past and Present
            Zuflucht fand. Dadurch wurden die beiden Festivals, die der JKZ organi-
            sierte, in die künstlerischen Projekte des HDS aufgenommen. Rund zehn
            Jahre später begann die Organisation eines Jazz-Zyklus in Zusammenar-
            beit mit dem Konzertsaal „Vatroslav Lisinski“. Alle diese Projekte wurden
            später unter dem Namen JazzHR zusammengefasst, unter dem sie bis heu-
            te veranstaltet werden.
                 1993 wurde die Zeitschrift Cantus als zweimonatliche Publikation ins
            Leben gerufen. Sie entwickelte sich in den folgenden 30 Jahren zur wich-
            tigsten Fachzeitschrift über kroatische Musik und Musiker. 1994 initiierte
            der HDS gemeinsam mit dem Kroatischen Rundfunk (HRT) sowie der neu
            gegründeten Vereinigung der Musikinterpreten (Hrvatska glazbena uni-
            ja – HGU) den Musikpreis „Porin“, der nach dem Vorbild des amerikani-
            schen Grammy-Awards geschaffen wurde. Bis heute ist der „Porin“ die be-
            deutendste Musikpreisverleihung in dieser Region Europas.
                 Zwischen 1996 und 2003 erwarb der HDS neue Immobilien durch den
            Kauf von drei zusätzlichen Räumen (Wohnungen) in der Berislavićeva uli-
            ca 9 und 7. Dadurch erhielt er einen neuen, größeren Konzertsaal sowie
            bedeutende Büroräume, die eine qualitativ hochwertige Arbeit sowie Tref-
            fen und Versammlungen der Mitglieder ermöglichten. Seitdem finden im
            Saal regelmäßig Foren und kleinere Konzerte statt. Zudem wurden dort
            zahlreiche Plenarsitzungen, Versammlungen und andere Mitgliedertreffen
            abgehalten.
                 Durch Änderungen im kroatischen Rechtssystem im Jahr 1999 wurde
            es Musikinterpreten und Plattenfirmen ermöglicht, Leistungsschutzrechte
            geltend zu machen, woraufhin sie ihre eigenen Vereinigungen zum Schutz
            dieser Rechte gründeten. Beide Gruppen der Rechteinhaber erkannten je-
            doch schnell, dass es vorteilhafter war, sich in das bestehende ZAMP-Sys-
            tem des HDS zu integrieren, anstatt von Grund auf eigene Systeme aufzu-
            bauen. Daher verwalten der HDS und die ZAMP bis heute für die meisten
            Nutzergruppen ihre Leistungsschutzrechte. Spätere gesetzliche Änderun-
            gen führten dazu, dass die ZAMP die Rechteverwertung für weitere Grup-
            pen übernahm, sodass in Kroatien heute ein zentrales System existiert, das
            sich im Besitz des HDS befindet und Rechte auch für Schriftsteller, Filmre-
            gisseure, Journalisten, Zeitungsverlage sowie Film- und Fernsehschauspie-
            ler kollektiv verwaltet.
                 Während der 1990er Jahre reifte die Idee zur Gründung eines Ver-
            lags, der Ton- und Druckausgaben kroatischer Musik veröffentlichen soll-
            te. Obwohl der HDS in seiner gesamten Geschichte sowohl Notenausgaben



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