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Skladateljska društva nekoč in danes | Composers’ Societies Past and Present
            Sektors organisierte. Die Exponate bestanden aus Volksmusikinstrumen-
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            ten, Notenausgaben, Büchern und weiteren Musikpublikationen.
                 P. Kozytskyj, der zur Delegation gehörte und auf der Ausstellung ei-
            nen Vortrag über ukrainische Musik halten durfte, berichtete, dass sich die
            ukrainische Abteilung über zwei Drittel der Wand erstreckte und durch
            zwei Trennwände in zwei kleinere Unterabteilungen gegliedert war. In der
            ersten befanden sich Musikinstrumente, ein Bildnis eines Kobsaren so-
            wie einige vergrößerte Fotografien vom Kobsaren-Kongress. In der zwei-
            ten waren Opernrequisiten ausgestellt. An den Wänden und Säulen hin-
            gen Plakate und Diagramme. In einer separaten Vitrine waren ukrainische
            ethnografische Publikationen sowie die Zeitschrift Muzyka ausgestellt. P.
            Kozytskyj weist besonders darauf hin, dass es zu einigen Missverständnis-
            sen kam, weil die Initialen der USRR fast identisch mit denen der Sowjet-
            union sind. So wurden manche ukrainischen Exponate von der Öffentlich-
            keit fälschlicherweise als sowjetisch aufgefasst. Das wurde sogar in einigen
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            Pressemitteilungen erwähnt.  Diese Bemerkung lässt sich durch die Aus-
            gabe der Zeitschrift „Das neue Frankfurt“ belegen, die fast ausschließlich
            der Weltausstellung der Musik gewidmet wurde, wobei eine der Abbildun-
            gen einen ukrainischen Kobsar mit einer Kobsa zeigt, die jedoch als „russi-
            sches Saiteninstrument“ betitelt wurde.  Doch im großen Ausstellungska-
                                                 25
            talog ist die Ukraine mindestens viermal explizit erwähnt.  26
                 Zugleich beklagte P. Kozytskyj nachträglich die unverständliche und
            zugleich nachlässige Haltung sowohl seitens des Volkskommissariates des
            Allunionsverbandes für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland, als
            auch des Quartetts des Moskauer Konservatoriums gegenüber der Präsen-
            tation ukrainischer Kammermusik. Es wurden mit der Eilpost die Werke
            für das Streichquartett ukrainischer Komponisten versandt, darunter von


            23   Vsesojuznoe obščestvo kul´turnoj svjazi s zagranicej [Volkskommissariat des All-
                 unionsverbandes für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland], Die Union der So-
                 zialistischen Sowjet-Republiken auf der Ausstellung „Musik im Leben der Völker“:
                 Frankfurt am Main, 11. Juni–28. August 1927: veranstaltet von der Gesellschaft für
                 kulturelle Verbindung der Sowjetunion mit dem Ausland  (Berlin [u.a.]: Peuvag,
                 1927).
            24   Pylyp Kozytskyj, „Міжнародня Музична Виставка у Франкфурті на Майні [In-
                 ternationale Musikausstellung in Frankfurt am Main]“, Muzyka, Nr. 5/6 (Novem-
                 ber–Dezember 1927): 61f.
            25   Martin Elsaesser, „Musik im Leben der Völker: Internationale Ausstellung in Frank-
                 furt am Main“, Das neue Frankfurt 6 (Juli–September 1927), Abb. 23: 141.
            26   Kathi Meyer, Katalog der Internationalen Ausstellung „Musik im Leben der Völker“,
                 Frankfurt am Main, 11. Juni–28. August, 1927 (Frankfurt a.M.: Hauserpresse, 1927).


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