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Skladateljska društva nekoč in danes | Composers’ Societies Past and Present
            Richter, Ernst        1903  --      Stadler, Rolf        1929  --
            Richter, Willy        1894  --      Stolte, Siegfried    1925   SED
            Rubhardt. Dr. Paul    1892  CDU     Trexler, Prof. Georg   1903  CDU
            Rohnstock, Sofie      1875   --     Weismann, Prof. Wilhelm  1900  LDP
            Staatmann, Walter     1890  --      Weyrauch, Johannes    1897  CDU
            Sandig, Dr. Hans NP   1914   --     Werlé, Heinrich, Prof.    1887   SED
            Serauky, Prof. Dr. Walter   1903  --  Winkler, Georg     1894  SED
            Schmitz, Prof. Dr. Eugen   1882   --  Geißler, Fritz
            Schwarz, Max          1899  CDU     Hermann Wennig       1890  --

                 Nur 7 der 40 Verbandsmitglieder gehörten 1953 der SED an, weitere 7
            Blockparteien. Die Mehrzahl der Mitglieder (26) war parteilos. Dies änder-
            te sich mit der Zeit, zumal sich im Bezirksverband eine SED-Parteigruppe
            formierte, die die Richtung vorgab. Das Protokoll über die Parteigruppen-
            versammlung am 21. 11. 1968, 17.00 Uhr zählt folgende Genossen auf:
                 Anwesend: Genosse Prof. Dr. Pezold, Dr. Krause-Graumnitz, Ragwitz,
                 Malige, Dr. Hempel, Dr. Mühe, Dr. Wolf, Schönfelder, Pachnicke, Her-
                 mann Wolf, Dr. Treibmann, Pick
                 entschuldigt: Genosse Dr. Pügner, Dr. Rothe, Prof. Dr. Felix, Prof Fi-
                 scher, Genossin Eva Fleischer
                 Eine Anwesenheitsliste der Parteigruppenversammlung am 15.10.81,
            15.00 Uhr in Vorbereitung einer Wahlberichterstattung führt folgende Na-
            men an:

                 R. Malth, P. Herrmann, U. Clement, W. Wolf, Dr. Sramek, G. Schlotter,
                 Dr. Szeskus, S. Winkler, U. Zumpe, entschuldigt: Dr. Rothe, Prof. Felix,
                 OStR Reckling, Malige, Dr. Hempel, Dr. Lange, Prof. Pick, Prof. Brock
                 Das „Stück für Virtuosen“ von Friedrich Schenker. Ein Modellfall
                 Ein problematischer Einzelfall soll hier einmal exemplarisch näher be-
            leuchtet werden. Am 16. März 1971 brachte Herbert Kegel in einem Mes-
            sekonzert des Rundfunk-Sinfonieorchesters Leipzig (12. Anrechtskonzert)
                                                                             6
            das „Stück für Virtuosen“ von Friedrich Schenker zur Uraufführung.  Der
            Posaunist Schenker war zusammen mit dem Oboisten Burkhard Gaetz-
            ner maßgeblicher Gründer der „Gruppe Neue Musik Hanns Eisler“ im De-
            zember 1970, sie bestand aus insgesamt acht Mitgliedern des Rundfunk-
            Sinfonieorchesters Leipzig. Mit Hans Eisler im Namen beriefen sie sich auf


            6    Nina Noeske, Musikalische Dekonstruktion. Neue Instrumentalmusik in der DDR
                 (Köln u.a.: Böhlau, 2007), 57 (UB LQ 80107 N771).


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